13.11.10 – 20.11.10

Lokschuppen:

Regenwasserableitung: Die Regenwasserschächte sind fertiggestellt.

Fahrzeug-Neuzugänge:

Wie in der letzten Info schon angekündigt, konnten wir einen ganz besonderen Wagen erwerben. Es handelt sich um den Wagentyp Feldbahnwagen Leichter Bauart der ehem. deutschen Eisenbahnbrigade in ungebremster Ausführung. Diese Bauform wurde als vereinfachte Form des sog. Brigadewagens nur noch im letzten Kriegsjahr des 1. Weltkriegs für die deutschen Heeresfeldbahnen hergestellt. Deswegen bezeichnete z. B. das Herstellerwerk Meguin in Dillingen/Saar diesen Wagen als Modell 18, was aber keine allgemeingültige Bezeichnung darstellt. Dieser Wagen wurde nach einheitlicher Zeichnung vom Februar 1918 von sehr vielen Herstellern gebaut. Unser Wagen stammt entweder von den Stahlwerken Osnabrück, von Orenstein & Koppel oder von der Hannover’schen Waggonfabrik. Dies werden wir aber sicherlich bald herausfinden. Der Wagen ist in Drehgestellbauart ausgeführt, verfügt über eine Balancierkupplung und hat einen Rauminhalt von 3 cbm sowie eine Tragkraft von 4000 kg. Zuletzt war er im Ismaninger Fischzuchtbetrieb Teichgut Birkenhof der e.on Wasserkraft zum Transport von Lebendkarpfen im Einsatz, wofür dort auch zwei O&K-Diesellokomotiven mit 20 bzw. 30 PS vorgehalten wurden. Mit Stillegung der Teichgutbahn wurde das Material verkauft. Unser Dank für die Vermittlung geht an unser Mitglied Jürgen Frommer aus Regensburg. Am letzten Wochenende holten wir bereits die beiden Drehgestelle, die Wagenbrücke folgt demnächst.



29.05.10 – 06.11.10

Aus der Werkstatt:

Projekt „Frankenfeldbahn“ des bfw:

Lok Hatlapa 5822/52: Die Maschine ist bis auf einige Nachbesserungen und einen schwer zu bekommenden kleinen Dichtring im Düsenstock (Angebot Firma Deutz: € 163.- zzgl. Steuer u. Versand!) fertig. Die Achslager wurden ausgebüchst; die dafür gestellte Rechnung nahe am vierstelligen Euro-Bereich schockierte uns aber sehr. Insgesamt sind wir mit der geleisteten Arbeit des bfw wie immer sehr zufrieden und haben eine weitere Lok bzw einen ‚Lokbausatz’ dort zur Bearbeitung abgeliefert.

Lok Strüver ?/ca. 1939: Unser ältester Schienen-Kuli ist nunmehr auch beim Frankenfeldbahn-Projekt des bfw. Der Motor ist zerlegt und macht einen vergleichsweise guten Eindruck. Die Motorgehäuseteile sind grundiert. Der Rahmen wurde abgeschliffen; die nach altem Vorbild neu angefertigten Schienenräumer und der Hebebügel angeschweißt und der ganze Rahmen grundiert. Die Achslager wurden zerlegt und gereinigt. Ein gebrochenes Achslager wurde ersetzt. Auch das Getriebe ist schon zerlegt und das Gehäuse grundiert.

Lokschuppen:

Hang westseitig: Die Sandsteinmauer wurde im August fertig gestellt und sieht super aus.

Regenwasserableitung: Die Regenwasserschächte an der Schuppenwestseite wurden betoniert und die Rohre verlegt. Derzeit (Stand November) sind die beiden Schächte und das Ableitungsrohr an der Ostseite in Arbeit. Wenn die Witterung weiter stabil bleibt und der Frost uns noch ein wenig Zeit gibt, ist dieses Projekt in Kürze abgeschlossen.

Fahrzeug-Neuzugänge:

Als Spende der Firma Hacker Treppenbau und Zimmerei in Böllingsdorf bekamen wir drei 0.75 cbm – Muldenkipper unterschiedlicher Bauart, welche um 1947 von Herrn Hacker sen. gebraucht von einer Nürnberger Händlerfirma für sein Bauunternehmen erworben worden waren. Auch eine Mulde eines Betonrundkippers und einige leichte Gleisjoche konnten wir in Böllingsdorf mitnehmen. Vielen Dank an Herrn Hacker jun.!

Als Geschenk einer Ansbacher Bürgerin erreichte uns ein recht interessanter Plateauwagen des Dortmunder Herstellers Oxè, Auerbach & Co. mit Baujahr 1919. Dieser stammt aus einem elsässischen Holzbetrieb und war lange Jahre mit Blumen bepflanzt in einem Ansbacher Garten aufgestellt. Nach dem Tod des Besitzers erfuhren wir durch Vermittlung der Fränkischen Landeszeitung von dem schönen Wagen und konnten ihn in kürzester Zeit bergen. Zur Firma Oxè, Auerbach & Co. suchen wir nun Unterlagen in Form von Prospekten und Katalogen, damit wir den Wagen vorbildgerecht restaurieren können.

Aus einem stillgelegten Sägewerk im Raum Ingolstadt erwarben wir eine große Zahl von Lorenachsen verschiedener Bauart, welche uns zur Restaurierung zurzeit radloser Wagen dienen werden. Ein bislang radloser Strüver Schienen-Kuli, den wir vor ein paar Jahren vom Taunussteinwerk in Miehlen erworben hatten, wurde bereits wieder auf die passenden Achsen gestellt.

Zu guter Letzt haben wir auf Vermittlung eines befreundeten Feldbahnsammlers und Vereinsmitglieds noch einen ganz besonderen Wagen eingekauft, welchen wir aber noch nach Rügland bringen müssen. Davon aber demnächst mehr…

Termine:

05. Dezember 2010: Teilnahme am Weihnachtsmarkt Rügland
11. Februar 2011: Jahreshauptversammlung



01.01.10 – 22.05.10

Aus der Werkstatt:

Projekt „Frankenfeldbahn“ des bfw:
Lok Hatlapa 5822/52: Die Lok befindet sich auf dem Weg der Vollendung. Erledigt sind sämtliche Blecharbeiten, ein Großteil der Lackierarbeiten sowie die Ergänzung der Lok um die fehlenden Teile (Fahrersitz samt Sitzfeder, Fußstütze, Kuppelbolzen). Der Motor befand sich in einem erbärmlichen Zustand. Kurbelwelle und Pleuellager bedurften dringend einer Überholung, welche auf Vermittlung unseres Mitglieds Markus Detterbeck kostengünstig bei der Firma Ganslmeier in Landshut zur vollsten Zufriedenheit erledigt wurde. Weiter sind die Achslagerkörper sehr ausgelaufen und werden derzeit bei der Firma Heilsbronner Maschinenbau ausgedreht und ausgebüchst. Zwei der zugehörigen Nadellagerkörbe waren kaputt, so dass diese neu beschafft werden mussten. Die Lok erhielt von uns neue Kettenräder und Antriebsketten. Beim Ab- und Aufpressen der Radscheiben und der Kettenräder half uns die Firma Schäff & Stallmann Anlagenbau in Rügland. Auch bei der Neubeschaffung der gestohlenen Kupplungs-Gummipuffer kann uns diese Firma voraussichtlich helfen. Vielen Dank dafür an Udo Stallmann!

Beim Neubau der Sitzfeder fiel auch gleich eine passende Sitzfeder nach originalem Vorbild für die Hatlapa 3818/48 ab, ebenso ein zweiter original Hatlapa-Zughaken für die Hatlapa 3705/47.

Lokschuppen:

Hang westseitig:
Die Arbeiten an der Sandsteinmauer, welche unseren Lokschuppen vor dem unerwünschten Besuch des westseitigen Hanges schützen soll, gehen der Vollendung entgegen. Die Steine werden per Feldbahn in die Baugrube gebracht, aufgemauert und auf der Rückseite mit einer Mörtel/Schotter-Schicht gegen einsickerndes Wasser gesichert. Insgesamt beansprucht uns dieses Projekt nun schon mehr als ein halbes Jahr.

Fahrzeug-Neuzugänge:

Dank der Vermittlung durch den Kultur- und Heimatpflegeverein „Wurzen“ konnten wir mehrere Torfwagen verschiedener Bauarten vom Waldburg-Wolfegg’schen Torfwerk in Bad Wurzach übernehmen. Vielen Dank an Winfried Vincon in Bad Wurzach!



 
Letzte Aktualisierung am 24.01.2012 - Erstellt mit Zeta Producer Desktop CMS